Gemeinsam! Stark!
Für die Physiotherapie!

Mehr Einfluss und Mitbestimmung. Eine Kammer hat politisches Gewicht.
Selbstbestimmt statt fremdbestimmt!
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Bist Du bereit für eine Physiotherapeutenkammer?

Die Vor- und Nachteile einer Physiotherapeutenkammer werden zurzeit heiß diskutiert. Positioniere Dich zu den wichtigsten Thesen zur Kammer und finde heraus wo Du stehst!
Hast Du Fragen oder Anregungen zur Physiotherapeutenkammer? Dann schreibe uns an: info@physiotherapeutenkammer.de

Aktuelles

Informationen rund um die
Physiotherapeutenkammer, aktueller Stand und Veranstaltungen.

Was ist eine Kammer?

Eine Kammer ist eine „Körperschaft öffentlichen Rechts“, und ist das Sprachrohr einer ganzen Branche.

Vorteile einer Kammer

Alle beteiligen sich, und alle profitieren. Mehr Einfluss und Mitbestimmung. 

Der Kammer-O-Mat

Dein Stimmungsbarometer. Überprüfe anhand der Thesen, ob Du aktuell „für“ oder „gegen“ eine Physiotherapeutenkammer bist. Die Teilnahme an dieser Umfrage ist anonym und kostenfrei. Du musst keine Angaben zu Deiner Person machen.

pt unterwegs

Die pt Zeitung für Physiotherapeuten hat das Thema der Verkammerung in einem Interview mit Michael Austrup, Vorstandsmitglied von PHYSIO-DEUTSCHLAND, Landesverband Baden-Württemberg hat das Thema schon auf der TheraPro in Stuttgart aufgenommen.

FAQ - Die wichtigsten Fragen und Antworten

Oberstes Ziel einer Kammer ist es, dass der Beruf, den sie vertritt, von den Berufsangehörigen selbst – und nicht von fachfremden staatlichen Organen - verwaltet und bestmöglich weiterentwickelt wird. Eine Kammer ist die demokratische Vertretung aller Berufsangehörigen gegenüber Politik, anderen Playern im Gesundheitswesen, der breiten Öffentlichkeit sowie der Presse.

Wichtige Aufgaben einer Kammer sind z. B. die Berufszulassung und Berufsaufsicht. Die Kammer legt fest, welche Qualifikationen vorliegen müssen, damit eine Person den Beruf ausüben darf. Die Kammer ist beteiligt an der Ausarbeitung der Ausbildungs- und Prüfungsordnung. Sie regelt, ob und wie sich die Berufsangehörigen fort- und weiterbilden müssen. Sie legt Qualitätskriterien und ethische Standards in Form von Satzungen fest und prüft, falls nötig, deren Einhaltung.
Eine Kammer ist auch zuständig für die Fortentwicklung des Berufsstands und für die entsprechende Öffentlichkeitsarbeit.  

In einer Kammer sind grundsätzlich alle Mitglieder des entsprechenden Berufsstands vertreten. Sie finanziert sich aus deren Mitgliedsbeiträgen. Diese werden unter Berücksichtigung der individuellen beruflichen Situation erhoben. Damit wird die Arbeit der Kammer von allen Berufsangehörigen gemeinsam finanziert.

Eine Kammer bedeutet für jeden einzelnen Berufsangehörigen mehr Einfluss und Mitbestimmung, was den Beruf selber und seine persönliche Zukunft angeht. Denn: In einer Kammer sind alle Berufsangehörigen vertreten und jeder hat eine faire Chance, sich und seine Interessen in den Gremien zu vertreten. Die Kammer-Vertreter sind selber Berufsangehörige und werden von allen gemeinsam demokratisch gewählt. 

Die wichtigsten Vorteile einer Kammer haben wir hier für Dich zusammengefasst:
Deine Vorteile

Das Konzept einer Kammer ist ganz schön komplex, dementsprechend sind aktuell zu diesem Thema mehr Gerüchte als Fakten im Umlauf. Aber: Nur wer die Fakten kennt kann eine vernünftige Entscheidung treffen. Deshalb: Leiste Überzeugungsarbeit und informiere Deine Kollegen! Du kannst dazu gerne die Inhalte dieser Seite nutzen oder sie den Kammer-O-Maten machen lassen. Komm auch zu unseren Veranstaltungen und bring Deine Kollegen gleich mit!
Auch die Politik und anderen Partner im Gesundheitswesen haben Einfluss auf die Entscheidung pro oder contra Kammer, deshalb ist es wichtig, auch diese mit einzubeziehen!  

Eine Kammer hat zum Prinzip, dass sie die Interessen ALLER Berufsangehörigen vertritt. Das kann nur funktionieren, wenn auch tatsächlich ALLE Berufsangehörigen Mitglied sind und damit auch eine Stimme in der Kammer haben. Abgesehen davon: Damit eine Kammer unabhängig vom Staat arbeiten kann, muss sie auch finanziell unabhängig sein – also von den Berufsangehörigen selbst finanziert werden.

Eine allgemeine Registrierung aller Physiotherapeuten wird auf jeden Fall im Zusammenhang mit der elektronischen Gesundheitsakte sehr zeitnah nötig werden. Denn nur so wird es möglich sein, zu steuern, wer überhaupt Zugriff auf die Patientendaten haben darf. Theoretisch kann diese Registrierung natürlich durch eine staatliche Stelle erfolgen. Es ist aber durchaus sinnvoll, dass diese Aufgabe von den Berufsangehörigen selber – sprich von einer Kammer – übernommen wird.

Darüber hinaus ist eine Registrierung beispielsweise sinnvoll, um den zukünftigen Bedarf an Physiotherapie planen zu können und damit den Beruf für alle Kolleginnen und Kollegen zukunftssicher zu machen. Denn so kann man beispielsweise rechtzeitig die Weichen stellen, um die Qualifikation der Berufsangehörigen der demographischen Entwicklung anzupassen. Damit schlägt man gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Den Kollegen sichert diese Weichenstellung eine sinnvolle und zukunftsfähige Beschäftigung und die Patienten profitieren von einer optimal auf sie abgestimmten Versorgung.

Alle Berufsangehörigen sind Mitglied in der Kammer. Wer sie vertritt, wählen die Berufsangehörigen direkt und demokratisch – ähnlich wie bei einer Landtagswahl. Jedes Mitglied der Kammer kann sich auf einen Delegierten-Posten bewerben. Die Delegierten stammen also automatisch mitten aus dem Beruf, den sie vertreten werden. Ähnlich wie in der Politik stehen die Bewerber für bestimmte Ideen und Ziele, die sie im „Wahlkampf“ auch kommunizieren. Jedes Kammer-Mitglied kann sich damit ein konkretes Bild von den Kandidaten machen und entscheidet dann für sich, wem es seine Stimme gibt.

Die Initiatoren von physiotherapeutenkammer.de stammen alle aus dem Bereich der Physiotherapie. Deshalb steht dieser Bereich, der ja auch der größte unter den Heilmittelerbringern ist, momentan im Zentrum ihrer Bemühungen rund um Aufklärung, Information und Diskussion zum Thema „Kammer“. Es ist durchaus denkbar, in einem zweiten Schritt die anderen Heilmittelerbringer einzubinden, wenn von deren Seite aus Interesse besteht. 

Das Team

hinter der Physiotherapeutenkammer

Dagmar Schlaubitz

Region Rheinland-Pfalz

Michael Austrup

Region Baden-Württemberg

Rainer Großmann

Region Berlin-Brandenburg / Mecklenburg-Vorpommern

Rüdiger von Esebeck

Region Bayern
Mobirise

Yvonne Massuger

Region Hessen

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